Divination | schamanisches Orakel >
Tarot - Bilder aus meiner Innenwelt - oder unsere Seele denkt in Bildern

siehe auch: <|Seminartermine> Im Moment finden keine Einzelseminare statt. Alle Einzelthemen sind in der schamanischen Lerngruppe 13 Monde enthalten.
Manchmal verirren wir uns auf der Suche nach Antworten auf unsere Fragen zwischen unseren Gefühlen, Meinungen, guten Ratschlägen von FreundInnen, Büchern o.ä. Dabei tragen wir die Antworten eigentlich in uns. Tarot ist eine Möglichkeit wieder Zugang zu unserer inneren Stimme, unserer inneren Weisheit zu bekommen, wo alle Lösungen eigentlichen schon vorhanden sind.
Es ist mir nicht wichtig, auch wenn die Gelehrten sich streiten, woher Tarot kommt und wie alt es ist. Das Bedürfnis, unser Innerstes, die Tiefe zu erforschen und dafür Hilfsmittel und Methoden zu finden, ist tief verwurzelt. Aus diesem Bedürfnis heraus ist wahrscheinlich Tarot entstanden. Mit dem Tarot erhalten wir Zugang zur Welt der Geistern, Elfen, Nixen, Ahnen, Tiere, Steine, Kräuter, zu starken und weisen Frauen und Männern. Tarot ist auch ein Bild des Initiationsweges von Männern und Frauen. Es erzählt vom Ablauf des Lebens, vom Geboren werden und vom Sterben, was uns begegnet auf unserer Reise, woher wir kommen und wohin wir gehen. In ihm sind alle wichtigen Einzelheiten der schamanischen Welt gespeichert.
Luisa Francia hat in ihrem Tarotbuch einen guten Satz darüber geschrieben, den ich genau so empfinde und daher hier gerne weitergebe. "Am Ende ist Tarot nur ein Gerüst: dahinter steht schon die ganze Zeit das Haus. Aber zuerst siehst du das Haus einfach nicht. Du kannst das Gerüst abbauen, wenn du es siehst. Das ist der Punkt, an dem du eigentlich auch keine Karten mehr brauchst, an dem du aus der Formation eines Moosfleckens, aus einer Pfütze, aus dem Kaffeesatz, aus den Wolken lesen kannst. Aber bis dahin ist Tarot ein guter Weg!"
Es erfordert Mut, die Karten zu legen, denn sie sprechen eine sehr klare und deutliche Sprache, legen oft den Finger auf die Wunde, die wir nicht sehen wollten. Die Antwort ist ein Angebot aus der Anderswelt, niemand zwingt dich, den Rat der Karten anzunehmen, aber du wirst sehen, dein Weg wird klarer und einfacher. Je nach Situation, Fragestellung und Mensch verwende ich auch das Daughters oft the moon Tarot oder den Haindl oder andere Tarot.
Im Lauf der vielen Jahre, die ich mich mit Tarot beschäftige, habe ich entdeckt, daß alle Deck's eine gemeinsame Sprache haben. Z.B. ist es mir völlig egal, ob eine Karte auf dem Kopf steht oder nicht. Das kann ich z.B. ausschließen, indem ich vor dem Auslegen alle Karten richtig herum drehe, ergib also wenig Sinn. Jede Karte enthält ihr einerseits und andererseits, das ich nicht ausschließen kann und darf, so betrachte ich immer beide Aspekte, egal wie die Karte liegt. Ich habe kein bestimmtes Legesystem mehr, sondern arbeite mit freiem Assoziieren - denn - jede gute Frage beinhaltet bereits die Antwort!